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OP

Operation 1. 12. 2011 im Klinikum Aschau im Chiemgau.

Anreise am 30.12.11, 9 Uhr 30.

Anmeldung und Elena ihr Zimmer gebracht. Nur ich war jetzt ohne Zimmer, da mein zugesagtes Zimmer intern benötigt wurde. So begab ich mich auf Zimmersuche. Ich hatte mich im Vorfeld wohlweislich schon übers Internet über diverse mögliche Zimmer informiert. Erst bekam ich niemand ans Telefon. Es wurde inzwischen 15 Uhr. Zwischendurch mit Elena zu den einzelnen Voruntersuchungen und Vorbereitung zur OP. 18 Uhr und ich noch immer kein Bett. Auch die Vorschläge der Rezeption brachte nichts. Das erste Zimmer konnte nicht bezogen werden da die Zimmervermietenden Kinder nicht da waren. Das zweite Zimmer war nur für maximal 3 Tage zu haben und so ging es weiter. Endlich um 19 Uhr bekam ich eine Dame ans Telefon die mir ein Zimmer zur Verfügung stellen konnte und wollte. Die Dame wollte aber, dass ich noch vor 21 Uhr das Zimmer bezog und sie wollte auch noch die Heizung aufdrehen was ich aber dankend ablehnte, dass sie wiederum nicht verstehen konnte, da es kalt war und ich in geheizte Räume nicht schlafen kann. Zwischendurch immer zur Elena. Um 21 Uhr Verabschiedung von Elena und ab in mein Zimmer. Was mich da erwartete, hatte mich für die Zimmersuche entschädigt. Eine vornehme ältere Dame empfing mich und zeigte mir ein einfaches, aber gemütliches Zimmer mit Dusche und WC. Auch ein FS war vorhanden. Müde legte ich mich auch alsbald schlafen.

Am 1.12.11  um 8 Uhr ich in die Klinik zur Elena. Sie durfte ja nichts mehr essen so blieb auch mein Frühstück aus. Um 11 Uhr war es dann soweit, Elena wurde zur OP gebracht. Ich 4 Stunden wartend die Klinik inspiziert.

Um 15 Uhr kam sie in die Bergstation in den Aufwachraum und ich blieb bis 21 Uhr bei ihr.

Nächsten Nachmittag kam sie in ihr Zimmer zurück.

Die nächsten Tage war ausgefüllt mit: 8 Uhr Frühstück holen und mit ihr einnehmen. Um 12 Uhr Mittagessen und 17 Uhr Abendbrot. Trinken und kleine Snacks konnten wir jederzeit  holen. Immer wieder Therapien.

Zur Lagerung bekam sie einen Liegeblock angefertigt und sie durfte nur in der Rückenlage liegen. So blieb ihr ein Korsett aus Gips erspart.

Sie war aber eine Seitenschläferin. Das war ein gezetere aber sie hat auch das gemeistert.

Ein Liegerolli stand ihr auch zur Verfügung mit dem wir so manchen KH – Törn unternahmen.

Der Nikolaus kam am 6.12. 11 auch zu Besuch.

Auch besuchten wir ein Kinderkonzert der Musikschule Aschau die zu uns in die Klinik kamen.

Ihr Rollstuhl war nicht mehr zweckmäßig und so sollte er umgebaut werden. Das fiel leider wegen Undurchführbarkeit flach, so kamen sie mit einem neuen Rolli an. Auch dies war nicht zur Zufriedenheit zu lösen. So bekam sie den alten Rolli mit einer kleinen Änderung zurück.

Da sie immer auch im Rolli aufstand, nach der OP aber nicht ratsam bzw. sogar gefährlich war, wurde nach meinen Angaben ein Bauchgurt für sie angefertigt der ein aufstehen verhinderte.

Zweimal spielte ich für die Kinder auf der Zwischenstation mit meinem Knopferl. Jeden Morgen Visite vom Chefarzt Dr. Döderlein. Am 13.12.11 sollten wir endlich nach Hause. Na ja sollten. Am 12.11. bekamen wir unter anderem den Transportschein der von der Versicherung von Elena genehmigt werden sollte. Gleich in der früh nach Wien gefaxt und auf Rückantwort gewartet. Inzwischen Elena Transportfähig gemacht und um 10 Uhr kam auch der Transporter. Nur ohne Genehmigung von der Versicherung ging das nach Österreich nicht und Elena durfte ja nur im Liegen transportiert werden. Um 11 Uhr noch keine Antwort von Wien. Da Elena sich inzwischen schon auf der Transportliege befand, musste sie wieder runter und zurück in ihr Zimmer, in ihr Bett, welches Gott sei Dank noch nicht abgezogen war. Also noch ein Tag Verlängerung. Mein Zimmer durfte ich auch noch behalten.

Nach einigen hin und her am nächsten Tag klappte es endlich. Da für den Transport nur ein Fahrer vorgesehen war, begleitete ich Elena als Betreuer im Fahrzeug zu ihren Eltern nach Kleinraming. Um 15 Uhr trudelten wir in Kleinraming ein. Da mein PKW noch in Aschau stand, begleitete mich Elenas Vater im Transporter zurück zu meinem PKW um nicht alleine zurückfahren zu müssen. Also ein zweites mal nach Kleinraming. Um 20 Uhr waren wir zurück.


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