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Paldauer - Open  Air 2009

Abreise mit meinem Schützling Elena mit Rolli am Donnerstag 6. August 13 Uhr in Steyr. Schönstes Wetter. Autobahn Richtung Wien über Mödling weiter bis Loipersdorf. Ankunft 16 Uhr. Eingecheckt, das Zimmer bezogen und das Hotel inspiziert. Mit den Paldauern erste Gespräche geführt und die ersten Fotos gemacht.

Anschliessend Abendbrot auf der eigenen Terrasse. Um 23 Uhr schlafen gegangen.

Freitag: Um 10 Uhr in den 3. Stock mit meiner leeren Badetasche Frühstück holen gegangen. Brötchen gesammelt und rein in die Tasche. Erste Bedienung: " das geht nicht", Ich: " doch, das geht". Mit einer 1 1/2 Liter Saftflasche um Kaffee gebeten, hab ihn bekommen, mit einem kleinen Kännchen Milch dazu. Weiters Butter und Marmelade gesammelt, rein in die Tasche. Zweite Bedienung: " das geht nicht", Ich:     " doch, das geht" und weitergesammelt was wir so brauchten. Dann kam der Geschäftsführer dazu, schaute mich an. Ich: " Frühstück im Zimmer war  ausgemacht ". Er: "kein Problem, brauche nur sagen was wir benötigen, wird alles hergerichtet". So bin ich dann ins Zimmer. Habe an meinem selbst mitgebrachten Tablett, Schneidebrett und scharfen Messer das Frühstück für uns beide zubereitet. Duschen, anziehen und ausgiebig Frühstücken das hatte was.

Um 11 Uhr zur Info für die weiteren Aktionen, und die nötigen Zahlungen geleistet.

Um 14 Uhr Abfahrt mit eigenem PKW, nach eingehender Diskussion mit dem Veranstaltungspersonal wegen Rolli usw. Wir zwischen den Bussen zum Ausflug. Erste Station Fürstenfeld Hauptplatz, wo für nächsten Tag bereits die Bühne aufgebaut wurde. Begrüssung mit Sekt und kleinen Happen, unter anderen auch vom dortigen Bürgermeister.

15 Uhr Weiterfahrt nach Heiligenbrunn ins Burgenland. Weinproben und wiederum kleine Happen.


2 Musiker versuchten uns zu unterhalten, Elena sang natürlich kräftig mit.

18 Uhr Weiterfahrt nach Lucky Town, eine Countrystadt in Art Bullmanncity, nur kleiner. Countryband gab ihr Bestes mit Linedancern. Die Paldauer haben in Cowboykleidung für das Fernsehen eine Einlage gebracht. Musste insgesamt an die 10-mal wiederholt werden, bis es passte, es passierte ja immer was Unvorhergesehenes gg. Essen und Trinken ohne Ende. Gerade einer Verhaftung durch den Sheriff entgangen. Am Lagerfeuer hatte man sich gewärmt sowie am Bullenryding versucht. Ich nicht – Gott bewahre!

Um 23 Uhr 30 Rückfahrt in das Hotel.

Samstag: 10 Uhr Frühstück mit meiner Tasche holen gegangen. Na ja, wie angekündigt, bekam ich Kaffee und Milch in je einem Kännchen, Brötchen in einem Körbchen, Wurst, Käse, Butter und Marmelade auf einem Teller in Folie eingeschlagen. Alles in meiner Tasche verstaut und ab in unser Zimmer.

Elena zum Schwimmen angezogen, mit Bademantel umhüllt, so sind wir in das Badebecken in den Keller. Oha, 20 Stufen mit dem Rolli für mich kein Problem, also runter. Unten angekommen, Elena aus dem Rolli auf eine Liege. Schwimmweste übergezogen, auf den Arm genommen und so rein ins kühle Nass. Wir hatten unsere Unterwassergymnastik absolviert. Anschliessend Liege, Rolli und wieder die Treppen hoch ins Zimmer. Frühstück bis ca. 15 Uhr. Fertigmachen zum Open Air.

Um 16 Uhr 30 wurden wir mit einem Kleinbus nach Fürstenfeld gefahren. In Fürstenfeld angekommen, sollten wir einige Strassen vor dem Festplatz aussteigen. Ich zum Fahrer: " Bitte durchfahren, haben ja den Rolli dabei“, er macht es, die verdutzten Security machten tatsächlich die Absperrungen auf und liessen uns bis zur Bühne durch, ohne nach den Eintrittskarten zu fragen, im Bus saßen noch 7 weitere Personen. Eine Dame: " Mit euch kann man super mitfahren, man kommt ja überall rein“, damit meinte sie mich. Den Rolli aus dem Bus, Elena rein, eine große Tasche für alle Eventualitäten, man weiss ja nie, auch wegen dem Wetter, auf den Rolli und so zur Bühne. Wieder ein Aufpasser, der schaute nur komisch und winkte uns durch. ( Da wusste ich ja noch nicht, dass man ein orangenes Armband beim Einlass bekommt). Durch den offiziellen Einlass sind wir ja nicht. Da wir ein VIP – Ticket hatten, suchte ich unseren Platz natürlich vorne bei der Bestuhlung. Die richtige Reihe hatte ich bald gefunden und mit dem Rolli natürlich einen Aussenplatz, also Rolli mit Elena hingestellt. Aber so sagte mir der Platz doch nicht so zu, also rein in die Mitte, schauen. Da ich den Platz in der Mitte für besser befand, nix wie Rolli mit Elena geholt und rein in die Mitte, dabei stellte sich heraus, dass das unser richtiger Platz war. Nach späterer Unterhaltung mit einer Verantwortlichen durften wir uns ohnehin frei im VIP – Bereich bewegen und auch ganz nach vorne gehen, was ich wegen der Lautstärke unterließ. Das Wetter schien zu halten. Ich holte wieder die vorgesehenen Lunchpakete. Die erste Gruppe – Edi und Friends - war gerade am Spielen. Als nächster folgte Andreas Gabalier, Österreichvertreter beim Grand Prix der Volksmusik, das Nockalm Quintett und Styrina

Dann um 21 Uhr war es soweit. Sie kamen. Der Auftritt der Paldauer ist immer ein Erlebnis erster Klasse. Sie sind nicht nur erstklassige Musiker, nein, sie sind mit ihrer Musik nicht nur Mensch geblieben, sondern die besten Therapeuten, die man sich nur denken kann. Ihre Musik, ihre Texte, die spürt man und bieten den Menschen einige glückliche Stunden. Um Mitternacht wurde ein grosses Feuerwerk vorgeführt, anschliessend ging es wieder mit dem Kleinbus zurück ins Hotel.

und Udo Wenders, der es sich nicht nehmen liess, sich mit Elena Fotografieren zu lassen.

Sonntag: 10 Uhr Frühstück holen. Diesmal Teller mit Besonderem belegt, auch Obst war dabei, vom Geschäftsführer persönlich überreicht worden. Duschen und anschliessend Frühstücken wie gewohnt.

Um 12 Uhr Abfahrt nach Paldau zum Fantreffen. Wir wieder im eigenen Wagen, wo wir um 12 Uhr 45 ankamen. Ein Parkplatz war noch frei, weil er so schmal war, dass sich anscheinend niemand hineineinzufahren getraute; rückwärts ging es für mich ganz gut. Wir wurden vom Pater Clemens begrüsst.

Weiter ging es in die Kirche, zu einer, von der Verwandtschaft der Paldauer gesungenen und gespielten und vom Pater Clemens zelebrierten, Messe, das ging einen schon sehr nah.

Vor der Kirche wurden für das anschliessende Fantreffen alle Vorbereitungen getroffen. Von der Kirche raus, mussten wir um das Gebäude rumgehen und uns vor dem Einlass anstellen. Aber nur kurz, denn wie der Einlass geöffnet wurde, haben sich die Leute davor geteilt und bildeten eine Gasse und liessen mich mit Elena als erste rein. Wir bekamen wieder Essen - und Getränkemarken. Mit dem Einmarsch der Blaskapelle und nach der Begrüssung durch den Chef der Paldauer, Herrn Griesbacher und dem Bürgermeister, wurde das Fantreffen eröffnet. Musikkollegen spielten mit einigen der Paldauern  auf.

Beim Wickeln im PKW zwischendurch ging die Brille von Elena entzwei, was mit einem Gummiband fürs Erste behoben werden konnte. Ca. 2 Stunden später bei der Kaffeebesorgung machte mich ein Mädchen aufmerksam, dass ich über die Verstärkeranlage gesucht werde. Konnte es nicht glauben, ging aber zum Sprecher, es war der Chef der Paldauer und begrüsste mich persönlich und fragte mich einiges über meine Arbeit mit Behinderten, im Besonderen mit Elena. Anschliessend überreichte er Elena persönlich einen grossen Blumenstrauß.

Gegen 18 Uhr fuhr ich mit Elena wieder ins Hotel zurück, wo wir es uns noch ein wenig gemütlich machten.


Montag: 10 Uhr Frühstück holen, natürlich wieder mit meiner Tasche. Diesmal stellte man mir einen Wagen hin, damit ich unser Frühstück selber auswählen konnte, was ich auch dementsprechend machte. Nach dem Frühstück duschen, anziehen und Packen für die Rückfahrt. Um 16 Uhr waren wir wieder in Haag.
Ich habe vor anderthalb Jahren Elena einen Urlaub versprochen und somit eingelöst. Ihre glücklichen Augen könnt ihr vielleicht aber nur erahnen.
Am Mittwoch brachte ich Elena aber erst nach einem ausgiebigen Frühstück beim Lutz in Steyr, das 4 Stunden dauerte und mit einigen SK – Freunden abgehalten wurde, zu ihren Eltern zurück.
Das alles wurde vom MDR aufgenommen und wird am 26. September um 20 Uhr 15 im MDR gesendet. Vorgesehen sind 2 1/4 Stunden.


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